Mit 01.01.2026 steigen erneut die Gas-Netzpreise. Der Hauptgrund ist einfach erklärt: Das Gasnetz verursacht zum Großteil fixe Kosten. Wenn immer mehr Haushalte und Betriebe von Gas auf andere Heizformen umsteigen, müssen diese fixen Kosten auf immer weniger verbleibende Kunden aufgeteilt werden. Die Folge sind steigende Netzentgelte pro Kunde. Dieser Trend wird sich voraussichtlich fortsetzen.

Während sich bei den Netzkosten nur durch geringeren Verbrauch sparen lässt, besteht bei den Energiekosten fast immer Einsparpotenzial durch einen Anbieterwechsel. Am günstigsten fährt man in der Regel, wenn man einmal jährlich einen Fixtermin im Kalender einträgt und über den Tarifrechner der E-Control (e-control.at/tk) die Angebote vergleicht. So lassen sich regelmäßig Wechselrabatte wie etwa mehrere Monate Energiebonus mitnehmen.

Wer nicht zu einem beliebigen Anbieter mit Eigentümer außerhalb der Steiermark wechseln möchte, findet unter den günstigen Optionen zum Beispiel „Unsere Wasserkraft“. Diese Marke gehört zur go green energy GmbH & Co KG, die wirtschaftlich zur Gänze im Eigentum der Energie Steiermark steht. Die Energie Steiermark wiederum ist zu 100 % im Besitz des Landes Steiermark. Oder in Österreich mit Gastino eine Marke der E-Werke Wels die im Eigentum der Stadt Wels sind. Grundsätzlich muss man aber bei keinem Anbieter befürchten, dass man Nachteile hat oder irgendwann kein Gas mehr erhält.

Zusätzlich spricht auch die aktuelle Marktsituation für einen Vergleich: Der Gas-Börsenpreis in Österreich liegt derzeit auf dem niedrigsten Dezember-Niveau seit 2020 – also noch vor dem massiven Preisanstieg im halben Jahr vor dem russischen Angriffskrieges, der unter anderem durch gedrosselte Gasexporte aus Russland ausgelöst wurde. Damit ist gerade jetzt, auch im Dezember, ein guter Zeitpunkt, um die Preise zu vergleichen.
